Cuba

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Segeln vor Martinique: Törn A

Ein Paradies für jeden Segler!
Segeln im T-Shirt bei rauschender Fahrt. Ein unsagbar großer Reichtum an exotischen Unterwasserwelten. Im türkisblauen, glasklaren Wasser tummeln sich Fischschwärme um farbige Korallenriffe. Ein Anblick, der sicherlich unvergesslich bleiben wird.

Da durch die Passatwinde sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht werden, bleibt uns genügend Zeit, in der riesigen Badewanne zu schnorcheln, zu baden und zu relaxen. Aber auch auf den Inseln erwarten uns viele beeindruckende Erlebnisse. Die Unterschiede der einzelnen Inselstaaten liegen nicht nur in den verschiedenen Kulturen und Lebensweisen der Bewohner, sondern ebenso in der unglaublich üppigen und andersartigen Vegetation.

Gesegelt wird hier mit Katamaranen.

Von Martinique startend, segeln wir gen Süden. Windbedingt geht es in schneller Fahrt über St. Lucia und St. Vincent zu den Tobago Cays. Natürlich nicht in einem Rutsch, sondern mit verschiedenen Zwischenstopps. Meist heben wir uns längere Aufenthalte auf St. Lucia und St. Vincent für den Rückweg auf.

In den Grenadinen angekommen, hat auch der letzte Mitsegler den Stress der Arbeit vergessen und beschäftigt sich mehr mit Schwimmen und Schnorcheln. Das Horse Shoe Riff ist eines der Highlights dieser Reise. Fünf Inselchen, geschützt durch ein vorgelagertes Riff, können erkundet werden. Keine Angst, die großen Echsen die wir hier sehen können, wollen nicht einmal mit uns spielen. Gerade entdeckt, sind sie schon wieder im Gestrüpp verschwunden. Etwas Geduld braucht es schon für die Entdeckung von Wasserschildkröten. Völlig unvermutet tauchen sie auf, sind aber häufig auch genau so schnell wieder im tieferen Wasser verschwunden.

Union Island bietet die Möglichkeit eines Buffets mit Musik und Tanz. Zwar ein wenig touristisch, hat aber immer viel Spaß gebracht. Auch wenn der Trubel in Mr. Lambis Bar and Restaurant in den letzten Jahren nachgelassen hat, bieten besonders am Freitag einige Bars Einblicke in die Freizeitkultur der Einheimischen. Hat schon mal jemand Domino in einer Disco gespielt? Die einheimischen SpielerInnen nehmen euch gern auf. Wenn der Verlierer dann auch noch ein Bier – was wirklich sehr günstig ist – ausgibt, steht neuen Freundschaften nichts mehr im Wege.

Ruhiger wird es wieder in Mayreau. Hier spüren wir noch die Spuren der ehemaligen französischen Besitzer dieser Insel. Schöne Schnorchelgründe finden wir hier oder auch auf der nächsten Etappe, in Canouan.

Auf Kreuzkursen erschließen wir uns die Vielfalt des vor uns liegenden Seegebietes. Edeltourismus auf Mustique (hier läuft einem durchaus mal Mick Jagger über den Weg/Strand) betrifft uns nur am Rande, aber wir genießen die einsamen, gepflegten Strände der Insel oder den “Yellow Bird” in Basils Bar.
Sehr entspannt sind hier die Einheimischen. In den Häusern der Reichen und Superreichen gut in Lohn und Brot, haben sie geringere Existenzsorgen.

Massentourismus und Kreuzfahrttourismus haben auf dieser Insel keine Chance. Die Mustique Company reglementiert den Bau von Häusern und verbietet die Anlandung von Schiffen mit mehr als 16 Gästen.
Völlig anders stellt sich die nur wenige Seemeilen entfernte Insel Bequia dar. Lange Seefahrertradition und der Walfang haben eine große Weltoffenheit hinterlassen. Der Obst- und Gemüsemarkt ist in fester Hand der Rastas. Der Geschäftstüchtigkeit sollte man mit Freundlichkeit entgegnen. Vielleicht nicht nur bei dem einen kaufen. Ruhig ein wenig plaudern und scherzen, dann hat man die richtige Linie getroffen und kann ein sehr amüsantes Kauferlebnis erfahren.

In der Bucht “Wallilabou” (St. Vincent) treffen wir auf die Filmkulissen des Films “Fluch der Karibik”. Trauben von Einheimischen versuchen, mit uns kleine Geschäfte zu machen. Wir sollten hierfür – auch wenn es zeitweise lästig ist – offen sein und den Kauf von kleinen Schmuckstücken oder Obst als eine Form der Entwicklungshilfe ansehen, die tatsächlich auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Wer T-Shirts, Schuhe oder sonst etwas zu verschenken hat, wird besonders bei unserem Freund Speedy einen dankbaren Abnehmer finden. Sein Strahlen wird sich fest in der Erinnerung an diese Reise eingraben.

Auf der Rückreise nochmals St. Lucia ersegelnd, erwartet uns in der Marigot Bay eine weitere Filmkulisse (“Dr. Doolittle”). Eine neue Hotel- und Appartementanlage hat zwar die Bucht sehr stark verändert, dennoch ist sie ein lohnenswertes Ziel geblieben.
Hier bleibt wohl genügend Zeit, für einen Besuch des Regenwaldes und des Diamond-Wasserfalles im Süden der Insel und/oder der Inselhauptstadt. Interessant und zeitweise sehr amüsant ist es, wenn die Kreuzfahrtschiffe ihre Ladung „ausspucken“.
Vermutlich hat sich während der Reise in uns eine gewisse Arroganz entwickelt, die das tölpelhafte Verhalten von Kreuzfahrttouristen lächerlich erscheinen lässt.

Bei einem Zwischenstopp in der Rodney Bay - im Norden von Saint Lucia - können wir noch eine große Festungsanlage besuchen. Sicher wird die Frage aufkommen, wie Menschen in einer solchen Umgebung in der Lage waren, Kriege zu führen, statt zu schnorcheln, baden, sonnen und mit oder ohne Cocktail den Abend zu genießen.

Abschied von der Karibik nehmen wir bei dieser Reise nach einem Schlag von ca. 20 Seemeilen wieder in Martinique

 

Zusatzkosten: Eigene An- und Abreise, Flug kann über uns gebucht werden. Preise zu aktuellem Angebotspreis auf Anfrage.

Verpflegung: je nach Aufwand ca. 150,- € pro Pers./Woche. Skipper wird von der Bordumlage freigehalten.

Bordkasse: ca. 80,- € pro Pers./Woche. Zahlbar vor Ort für Diesel, Wasser, Gas, Hafengebühren etc.

Belegung: 8 Pers. + Skipper/in. Unterbringung in Doppelkabinen.

Segelyacht: Katamaran

Verlängerungsprogramm und Transatlantikflug auf Anfrage


Preise pro Person in der Doppelkabine

Preis
29.10.11 - 12.11.11 1150 €
12.11.11 - 26.11.11 1150 €
26.11.11 - 10.12.11 1150 €
10.12.11 - 24.12.11 1150 €
24.12.11 - 07.01.12 1150 €
07.01.12 - 21.01.12 1150 €
21.01.12 - 04.02.12 1150 €
04.02.12 - 18.02.12 1150 €
18.02.12 - 03.03.12 1150 €
03.03.12 - 17.03.12 1150 €
17.03.12 - 31.03.12 1150 €
31.03.12 - 14.04.12 1150 €


Für weitere Yachtcharter- oder Reisewünsche arbeiten wir Ihnen gerne individuelles Angebot aus. Bitte fragen Sie an.